Compliance – Bedeutung für Unternehmen

Das Thema Compliance wird in vielen Unternehmen weiterhin nachlässig behandelt. Dabei ist Compliance heute keine Option mehr, sondern Pflicht um strafrechtliche Verstöße, horrende Bußgelder und Schadensersatzansprüche Dritter erfolgreich vermeiden zu können.

Die Sicherstellung der Rechtskonformität stellt Firmen wegen der Fülle an gesetzlichen Bestimmungen und Vorschriften dennoch vor bedeutende Herausforderungen. Unternehmer und Manager sind durch Normen und Gesetzgeber dazu verpflichtet, Kenntnis über wichtige Gesetze zu haben und ebendiese aktiv zu managen.

Nach bestehenden ISO-Normen stehen Firmen in der Verbindlichkeit, gesetzlich bindende Verpflichtungen zu beherrschen, zu kategorisieren und konstant zu sichten.

Als Werkzeug dient hier das Rechtskataster, eine für Firmen ermittelte Liste von zu beachtenden gesetzlichen Regelungen und Vorschriften auf europäischer sowie bundes- und landesrechtlicher Ebene.

Die gesetzlichen Voraussetzungen betreffen u. a. den Umwelt- und Arbeitsschutz sowohl Produkteigenschaften, zum Beispiel Normen oder EC-Kennzeichnungen.

Das Rechtskataster dient der Gewährleistung von Rechtssicherheiten und bildet die Grundlage für interne und nicht zugehörige Auditierungen des Unternehmens.

Zu einer umfassenden Dokumentation gehören gleichwohl regionale und insbesondere von Firmierungen eingegangene Verpflichtungen.

 

Beispielsweise:

•             Vereinbarungen mit Kunden

•             Selbstverpflichtungen (Corporate Compliance)

•             freiwillige Vereinbarungen (z. B. Emission, Energiehaushalt)

•             Absprachen mit Branchenverbänden

•             Festlegungen mit Interessengruppen (z. B. Umweltverbände)

 

Rechtskataster helfen Unternehmer und Arbeitgeber binnen alledem, ihren rechtlichen Verpflichtungen nachzukommen und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigter zu optimieren, bspw. im Zuge des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG).[1]

 

 

[1] https://www.domeba.de/arbeitsschutz/rechtskataster-erstellen/

 

05.11.2019