Änderung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge

Mit Veröffentlichung der „Zweiten Verordnung zur Änderung der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge“ am 17. Juli 2019 sind Änderungen der Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) in Kraft getreten.

Was hat sich geändert?

Durch das Inkrafttreten der zweiten Änderungsverordnung ist die Angebotsuntersuchung bei Tätigkeiten im Freien mit intensiver Belastung durch natürliche UV-Strahlung eingeführt worden.

Diese Angebotsuntersuchung kommt dann zum Tragen, wenn Beschäftigte im Freien arbeiten und dort regelmäßig eine Stunde und mehr je Tag der natürlichen UV-Strahlung ausgesetzt sind.

Hintergrund der Prävention für Berufsgruppen, die natürlichen UV-Strahlen ausgesetzt sind, ist die Aufnahme von Plattenepithelkarzinome oder multiplen aktinischen Keratosen als BK 5103 in die Liste der Berufskrankheiten. Seit Aufnahme in die Liste der Berufskrankheiten ist die Zahl der Verdachtsanzeigen und Anerkennungen auf BK 5103 und die damit verbundenen hohen Behandlungskosten deutlich angestiegen.[1]

Den originalen Text finden Sie hier: https://bit.ly/2Z9kJJm

 

[1] Zweite Verordnung zur Änderung der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge
Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)
BGBl. Jahrgang 2019 Teil I Nr. 27, ausgegeben zu Bonn am 17. Juli 2019

 

03.09.2019